Der Nationalpark Sächsische Schweiz ist eine der beeindruckendsten Naturlandschaften Deutschlands — eine Welt aus schroffen Sandsteintürmen, engen Schluchten und uralten Buchenwäldern, die jährlich über 1,7 Millionen Besucher in ihren Bann zieht. Auf 93,5 km² im Elbsandsteingebirge des Freistaates Sachsen erwartet dich ein Naturerlebnis, das du so schnell nicht vergisst.
Was den Nationalpark so besonders macht, ist der extreme Kontrast: In den tief eingeschnittenen, canyonartigen Schluchten herrscht selbst im Hochsommer ein kühles, feuchtes 'Kellerklima', während die frei stehenden Sandsteinriffe im Sommer Temperaturschwankungen von bis zu 60 Grad zwischen Tag und Nacht ausgesetzt sind. Im Herbst leuchten die Buchenwälder rund um den Großen Winterberg (556 m ü. NHN) in sattem Gold und Rot, und im Winter liegt über den Felsformationen eine fast mystische Stille. Der Park gliedert sich in zwei Bereiche: den westlichen mit der weltbekannten Bastei (305 m) und dem Polenztal, sowie den östlichen mit den Schrammsteinen, dem Großen Zschand und der Grenze zum Nationalpark Böhmische Schweiz.
Anreise und ZugangswegeWissenswertes: Im Nationalpark leben 16 der 18 in Deutschland heimischen Fledermausarten, und Wanderfalke sowie Biber wurden nach lokaler Ausrottung erfolgreich wiederangesiedelt. Der historische Malerweg, einst von Künstlern der Romantik begangen, gilt heute als einer der schönsten Fernwanderwege Sachsens.