Der Frienstein ist einer der charaktervollsten Kletterfelsen der Sächsischen Schweiz — rund 130 Meter hoch, mit einer wechselvollen Geschichte und einer beeindruckenden Höhle direkt am Felsfuß. Wer die Affensteine erkundet, kommt an diesem markanten Sandsteingipfel kaum vorbei.
Der Felsen erhebt sich am Nordabhang des Großen Winterbergs inmitten eines wildromantischen Sandsteinlabyrinthes. Das Ambiente ist zu jeder Jahreszeit besonders: Im Herbst liegt oft Nebel zwischen den Felsen, im Sommer klingt das Rufen der Kletterer durch den Wald, und im Winter liegt der Frienstein in stiller, fast zeitloser Abgeschiedenheit. An der Ostseite des Felsens befindet sich die Idagrotte — auch Friensteinhöhle genannt — eine beeindruckende Kluft- und Schichtfugenhöhle, die über ein schmales Felsband erreichbar ist und ein lohnendes Ausflugsziel für Wanderer darstellt.
Aufstieg zum GipfelUm 1410 diente der Frienstein als Burgwarte der Herrschaft Wildenstein und stand in Sichtkontakt zu den Wachposten auf dem Winterstein und dem Alten Wildenstein — noch heute sind auf dem Gipfelplateau die in den Fels gehauenen Falze zur Verankerung der hölzernen Wachstube zu sehen.