Die Bastei ist das Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz schlechthin — ein schmales Felsriff, das rund 190 Meter senkrecht zur Elbe abfällt und eine Aussicht bietet, die Caspar David Friedrich, Ludwig Richter und August von Goethe gleichermaßen begeisterte. Mit etwa 1,5 Millionen Besuchern pro Jahr ist sie der meistbesuchte Aussichtspunkt in allen deutschen Nationalparks.
Der Blick von der Plattform umfasst das gesamte Elbtal mit den Sandsteintürmen Lilienstein, Königstein und Pfaffenstein. Die steinerne Basteibrücke aus den Jahren 1850/51, die mit sieben Bögen über die bis zu 40 Meter tiefen Klüfte der 'Mardertelle' gespannt ist, ist selbst ein Fotomotiv von Weltrang. Die Bastei lohnt sich zu jeder Jahreszeit: im Frühling mit frischem Buchengrün, im Sommer mit weiten Fernsichten, im Herbst mit leuchtendem Laub und im Winter in stiller Schneestimmung.
Aufstiegsmöglichkeiten
Praktische Informationen
Ein besonderes Stück Geschichte: 1853 schoss der sächsische Hoffotograf Hermann Krone auf der Basteibrücke die ersten Landschaftsfotos Deutschlands — der Fels inspiriert bis heute.