Die Tatra ist das alpinste Gebirge zwischen den Alpen und dem Ural — zerklüftet, dramatisch und überraschend wild. Wer einmal über den Kamm gewandert ist und die Aussicht über zwei Länder genossen hat, versteht sofort, warum dieses Gebirge seit Jahrhunderten Bergsteiger und Dichter gleichermaßen begeistert.
Die Landschaft der Tatra ist das Werk urzeitlicher Gletscher: Kare, türkisfarbene Bergseen, steile Granitwände und breite Täler, die sich tief ins Gebirgsinnere schneiden. Die polnische Seite besticht durch dichte Bergwälder und gut ausgebaute Wanderwege, während die slowakische Hohe Tatra mit ihren freigelegten Felsgraten und imposanten Gipfeln eher an alpine Wildnis erinnert. Höhenunterschiede von bis zu 2 km zwischen Talboden und Gipfeln sorgen dafür, dass die Landschaft auf einer einzigen Tour komplett wechselt.
Highlights:Die Tatra ist der einzige Ort Polens, in dem Braunbären, Luchse und Wölfe noch frei leben — ein stilles Zeugnis dafür, wie konsequent beide Nationalparks die Natur schützen. Über 1.000 Gefäßpflanzenarten, darunter das Alpen-Edelweiß, machen das Gebirge auch botanisch zu einem Highlight.