Das Gorce-Gebirge ist eines der stillen Juwelen der Westbeskiden — sanft geformt, tief bewaldet und von weiten Almwiesen durchzogen, die eine besondere Ruhe ausstrahlen. Wer das authentische Bergwandern abseits der Touristenmassen sucht, wird hier fündig.
Die Landschaft ist sanfter als im felsigen Tatra-Gebirge, aber keineswegs langweilig. Tiefe, V-förmige Täler graben sich zwischen Kämme aus Buchen- und Fichtenwäldern, und von den Gipfeln bieten sich atemberaubende Panoramen über die Tatra, die Pieninen-Schlucht und das Beskid Sądecki. Das geografische Herz der Gorce ist der Turbacz — ein seltener Gebirgsknotenpunkt, von dem sechs Gebirgskämme in alle Himmelsrichtungen ausstrahlen. Im Frühling blühen die Almwiesen in voller Pracht, im Sommer leuchtet üppiges Grün, und der Herbst verwandelt die Buchenwälder in ein Feuer aus Gold und Kupfer.
Highlights und Gipfel:Der Name 'Gorce' leitet sich wahrscheinlich vom altpolnischen Wort für 'brennen' ab — frühe Siedler rodeten diese Wälder durch kontrolliertes Abbrennen, um die Almwiesen zu schaffen, die noch heute das Gesicht dieser Berge prägen.