Der Lubań (1211 m ü.d.M.) ist der höchste Gipfel des Lubań-Kamms in den Gorce-Bergen — ein breiter, bewaldeter Massiv mit einem westlichen Gipfel, der zu den schönsten Aussichtspunkten der polnischen Beskiden zählt. Besonders früh am Morgen entfaltet sich hier eine Kulisse, die man so schnell nicht vergisst.
Zwischen den beiden Gipfeln des Lubań erstreckt sich die Lichtung Wierch Lubania — ein idealer Aussichtspunkt mit Blick auf die Hohe Tatra, die Pieninen und die Beskiden. Der westliche Gipfel ist das eigentliche Ziel der meisten Wanderer, vor allem bei Sonnenaufgang, wenn Nebel die Täler füllt und die Tatra im ersten Licht leuchtet. Der östliche Gipfel (Średni Groń) ist bewaldet und bietet keine Fernsicht, ist aber vom Weg aus Tylmanowa erreichbar. Am Südhang lohnt ein Blick auf die Samorody — natürliche Felsaufschlüsse aus Magura-Sandstein, die wie Kanzeln über dem Wald aufragen.
AufstiegsmöglichkeitenDer lokalen Sage nach ist der Lubań ein verfluchter und zugleich magischer Ort — am Jakobustag (25. Juli) sollen aus dem Boden Rufe von Hirten und Schafsglöckchen zu hören sein, Überbleibsel einer ganzen Herde, die einst durch den Fluch eines Zauberhirten in der Erde versank.