Die Böhmische Schweiz ist eine der eindrucksvollsten Naturlandschaften Mitteleuropas — ein Reich aus mächtigen Sandsteinfelsen, tiefen Schluchten und dichten Wäldern, das unmittelbar an die Sächsische Schweiz grenzt und gemeinsam mit ihr ein unvergleichliches Naturparadies bildet. Wer einmal zwischen den senkrechten Felswänden gestanden hat, versteht sofort, warum Schweizer Maler dieses Land einst ihrem Heimatland verglichen.
Der Nationalpark erstreckt sich entlang der deutsch-tschechischen Grenze im Bezirk Děčín. Wälder bedecken ganze 97% der Parkfläche, und inmitten dieser grünen Stille öffnen sich plötzlich riesige Sandsteintore, Felslabyrinthe und enge Flussschluchten. Die Atmosphäre ist rau und romantisch zugleich — besonders im Herbst, wenn Nebel durch die Felsformationen zieht und der Wandfalke über den Kliffs kreist.
Highlights:
Praktische Infos:
Den romantischen Namen verdankt die Region zwei Schweizer Malern — Adrian Zingg und Anton Graff — die im 18. Jahrhundert an der Dresdner Akademie lehrten und in dieser böhmischen Felslandschaft ihre Heimat wiederzuerkennen glaubten.