Das böhmische Elbsandsteingebirge ist eine der wildesten und zugleich unbekanntesten Landschaften Mitteleuropas — ein Labyrinth aus Sandsteinfelsen, schattigen Schluchten und dichten Wäldern direkt hinter der deutschen Grenze. Wer das Sächsische Schweiz kennt, wird hier die stille, weniger besuchte Schwester entdecken.
Das Landschaftsschutzgebiet CHKO Labské pískovce erstreckt sich über 243 km² entlang der tschechisch-deutschen Grenze und umrahmt den Nationalpark Böhmische Schweiz. Kreide-Sandstein, der einst auf dem Meeresgrund entstand und später durch Flüsse, Wind und Eiszeiten geformt wurde, prägt das Gesicht dieser Landschaft. Steile Felsnadeln, enge Felsenpfade, mäandernde Bäche und weite Aussichten über das Elbtal wechseln sich ab. Die Felsen sind im Gegensatz zur amerikanischen Wüste fast vollständig von Wald bedeckt — was der Region etwas Geheimnisvolles und Ursprüngliches verleiht.
Highlights:Wissenswertes: Die Dichte der Felsformationen im Elbsandsteingebirge ist mit den Nationalparks in Arizona und Utah vergleichbar — nur dass die Felsen hier im Wald versteckt sind und eine völlig andere, grüne Märchenlandschaft formen.