Die Ruine der Burg Wildenstein gehört zu jenen Orten in der Sächsischen Schweiz, wo Geschichte auf wilde Felsenlandschaft trifft. Zwischen den Sandsteinblöcken sind noch Balkenlager, Mauerreste, in den Fels gehauene Stufen und alte Felszeichnungen zu entdecken — Spuren eines einstigen Raubritternestes.
Die Anlage liegt mitten im Nationalpark Sächsische Schweiz auf dem Berg Neuer Wildenstein (337,1 m ü. NHN), direkt oberhalb des berühmten Kuhstalls. Ringsum dichte Wälder, steile Felswände und eine fast verwunschene Stimmung — im Sommer kühler Schatten im Sandsteinlabyrinth, im Herbst goldenes Licht auf den Felsen, im Winter eine fast mystische Stille. Ein Ort für alle, die Wandern mit einem Hauch Abenteuer und Geschichte verbinden möchten.
AnreiseDie Burg gehörte einst dem böhmischen Adelsgeschlecht Berka von der Dubá, das sich später als Raubritter einen Namen machte und die Handelswege bedrohte — die Herrschaft endete erst 1451, als die Wettiner übernahmen.