Der Forsthof in Cunnersdorf mit seinem Herrenhaus, den Wirtschaftsgebäuden und dem Torhaus ist eines der schönsten und geschichtsträchtigsten Ensembles der Sächsischen Schweiz — ein stilles Zeugnis kurfürstlicher Forstgeschichte, das sich inmitten ausgedehnter Wälder und Sandsteinlandschaften erhalten hat. Wer abseits der bekannten Tafelberge etwas Besonderes sucht, wird hier fündig.
Cunnersdorf liegt in einer Talmulde des Cunnersdorfer Baches, zwischen 270 und 320 Metern Höhe, umgeben von dichten Wäldern. Der denkmalgeschützte Forsthof ist ein typischer Dreiseitbauernhof mit Sandsteinunterbau und Fachwerkgeschossen — wie er in dieser Gegend einst häufig anzutreffen war. Im Sommer ist es hier angenehm kühl und grün, im Herbst leuchten die Wälder goldgelb, und im Winter verleiht Schnee dem alten Gehöft eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre.
Anreise und ZugangInteressantes aus der Geschichte: Der Forsthof wurde im 16. Jahrhundert unter Kurfürst August als Sitz der kurfürstlichen Forstverwaltung für die Reviere der Sächsischen Schweiz gegründet. 1872 gelangte er in den Besitz der Freiherren von Friesen — fast fünf Jahrhunderte sächsischer Forstgeschichte unter einem Dach.