Der Kleine Zschirnstein ist ein markanter Tafelberg im Elbsandsteingebirge, der sich auf 473 m ü. NHN über das Dorf Kleingießhübel erhebt. Er vereint alles, was die Sächsische Schweiz so besonders macht: steile Sandsteinwände, ruhige Nadelwälder und einen weiten Blick ins sächsisch-böhmische Grenzland.
Das Gipfelplateau ist mit Nadelgehölzen bewaldet und steigt von Ost nach West leicht an. Während die Südseite des Berges flach ausläuft, fallen die Nordhänge in steilen Felswänden ab — mit einigen freistehenden Klettergipfeln, die Kletterbegeisterte anlocken. Vom Plateau aus eröffnet sich eine weite Aussicht in die Sächsisch-Böhmische Schweiz. Im Frühling bricht das Licht zwischen den Kiefern hindurch, im Sommer spendet der Wald angenehmen Schatten, und im Herbst leuchten die umliegenden Hänge in warmen Farben.
AufstiegsmöglichkeitenDie Mulden auf dem Plateau sorgten um 1870 für Aufregung, als eine davon irrtümlicherweise als heidnische Kultstätte gedeutet wurde — ein Irrtum, der die Fantasie der Heimatforscher noch lange beflügelt hat.