Der Große Zschirnstein ist mit 560 Metern der höchste Berg im deutschen Teil des Elbsandsteingebirges – ein wuchtiger Tafelberg, der über die bewaldeten Schluchten der Sächsischen Schweiz thront und mit seinem weiten Gipfelplateau und spektakulären Ausblicken begeistert. Wer hier oben steht, versteht sofort, warum die Sächsische Schweiz zu den beliebtesten Wanderregionen Deutschlands zählt.
Das flache Gipfelplateau überrascht mit eigentümlichen kreisrunden Felsmulden, den sogenannten 'Rabenbädern' – durch besondere Sandsteinverwitterung entstandene Naturgebilde, die dem Ort etwas Geheimnisvolles verleihen. Vom südlichen Aussichtspunkt schweift der Blick weit in alle Richtungen: über Schrammsteine, Großen Winterberg und Zirkelstein bis tief nach Böhmen – bei guter Sicht sind Milleschauer, Jeschken und sogar Dresden zu erkennen. Im Herbst leuchten die Buchenwälder rund um den Berg in satten Farben, im Winter liegt die Hochfläche oft unter einer ruhigen Schneedecke.
Aufstiegsmöglichkeiten
Praktische Hinweise
An der Südspitze steht seit 2011 eine Kopie der historischen Nagelschen Säule, die an August Nagel erinnert – den Leiter der Triangulationsvermessung Sachsens im 19. Jahrhundert. Das Original ging um 1900 verloren und wurde erst über ein Jahrhundert später durch die Replik ersetzt.