Der Papststein ist einer jener Gipfel, bei denen sich wenig Aufwand und großartiger Ausblick auf wunderbare Weise die Waage halten. Der 451 Meter hohe Tafelberg aus Elbsandstein thront über einer malerischen Hochebene der Sächsischen Schweiz und bietet eine weiträumige Panoramasicht über Sächsische und Böhmische Schweiz gleichermaßen.
Die Landschaft rund um den Papststein ist Sächsische Schweiz in Reinform: schroffe Felsformationen, dichte Wälder und das beschauliche Örtchen Papstdorf zu seinen Füßen. Im Frühjahr und Sommer kontrastiert der helle Sandstein herrlich mit dem saftigen Grün der Umgebung, im Herbst leuchtet das Tal in Gold und Rot. Oben angekommen erwartet dich ein gemütliches Berggasthaus, das seit 1862 Wanderer bewirtet — perfekt für eine Pause mit Aussicht. Bei klarem Wetter schweift der Blick über Gohrisch, Zschirnsteine, die Schrammsteine mit Falkenstein und bis zu den Gipfeln des Lausitzer Gebirges. Auch Kletterfreunde kommen voll auf ihre Kosten: Die drei Klettergipfel Große Hunskirche, Kleine Hunskirche und Papst bieten zusammen über 120 Routen bis zum anspruchsvollen Schwierigkeitsgrad IXc.
Wege zum Gipfel1830 bestieg der sächsische Prinz Friedrich August — der spätere König Friedrich August II. — den Papststein und legte damit den Grundstein für den touristischen Aufstieg des Berges. Das Berggasthaus von 1862 ist eines der ältesten noch betriebenen Gipfelgasthäuser der gesamten Sächsischen Schweiz.