Die Spargründe bei Dohna sind zwei fast parallel verlaufende Taleinschnitte, die sich unweit des Müglitztals verstecken und dennoch von vielen Wanderern übersehen werden. Hier findet man schattige Ruhe unter altem Laubwald, ein angenehmer Kontrast zu den belebteren Wegen der Sächsischen Schweiz.
Der unterste Abschnitt öffnet sich zum westlichen Hang des Müglitztals, gegenüber der ehemaligen Schlossmühle. Die Wege führen durch dichten, schattigen Buchen- und Eichenwald, der in den oberen Tallagen lichter wird und schmalen Bachauen mit artenreicher Bodenvegetation Platz macht. Der Kleine Spargrund verläuft nahezu geradlinig, während sich der eigentliche Spargrund zwischen teils felsigen Hängen dem Müglitztal entgegenwindet. Der felsige Untergrund besteht aus dem charakteristischen Dohnaer Granodiorit, der stellenweise frei zutage tritt. Zu jeder Jahreszeit ein lohnendes Ziel für einen ruhigen Spaziergang, besonders reizvoll im Frühjahr und Herbst, wenn das Licht durch das Blätterdach fällt.
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Praktische Informationen
Interessant: Am felsigen Höhenrücken zwischen den Tälern wurde einst Granodiorit für Bauzwecke gebrochen, und beide Bäche verlaufen im unteren Abschnitt heute unterirdisch, seit die Bahnstrecke in den 1930er Jahren verlegt wurde.