Stell dir die letzten beiden echten Flussinseln der sächsischen Elbe vor - Relikte einer Landschaft, die nach dem großen Flussausbau im 19. Jahrhundert fast überall verschwunden ist. Die Pillnitzer und die Gauernitzer Elbinsel bilden ein kleines, aber besonders wertvolles Stück Wildnis direkt vor den Toren Dresdens.
Die Landschaft wirkt intim und ruhig - Erlen- und Eschenauwälder, feuchte Hochstaudenfluren und sandig-schlammige Ufer, auf denen sich immer wieder Pioniervegetation ansiedelt. Im Frühling und Sommer summt es hier vor Vogelleben, im Herbst zieht oft Flussnebel durch die Bäume und verleiht dem Ort eine fast märchenhafte Stimmung. Ein Platz für alle, die einen ruhigen Spaziergang abseits der Menschenmassen suchen und den Fluss beobachten möchten, so wie er hier schon seit Jahrhunderten fließt.
AnreiseWissenswert: Es sind die letzten erhaltenen Elbinseln Sachsens - alle anderen verschwanden nach dem Flussausbau im 19. Jahrhundert, was Pillnitz und Gauernitz heute zu einer echten Naturrarität macht.