Der Hutberg ist eine kleine, aber charmante Erhebung am östlichen Stadtrand von Dresden, im Ortsteil Weißig. Mit nur 311 Metern Höhe vereint er auf engem Raum Geologie, Bergbaugeschichte und eine alte Sage von Zwergen, die einst im Berginneren gelebt und Silber abgebaut haben sollen.
Der Berg ist größtenteils bewaldet, im Bereich des ehemaligen Steinbruchs haben sich seltene Trockenrasenflächen erhalten, die geschützten Lurchen und Kriechtieren als Lebensraum dienen. Zwei kleine Teiche mit Wasserpflanzen runden das naturkundlich reizvolle Bild ab. Im Frühling und Sommer zeigt sich die Vegetation besonders artenreich, im Herbst leuchtet der Laubwald in warmen Farben, und im Winter wird der Hutberg zu einem ruhigen Ausflugsziel für einen kurzen Spaziergang direkt vor den Toren Dresdens.
So erreicht man den Gipfel
Praktische Informationen
Der Sage nach lebte im Inneren des Hutbergs einst ein Zwergengeschlecht, das durch Silberabbau zu Reichtum kam und der Bevölkerung in Notzeiten mit Darlehen half — solange man sauber und betend erschien. Als das Vertrauen gebrochen wurde, zog das Zwergenvolk für immer über die Elbe davon und kehrte nie wieder zurück.