Der Teufelsturm ist ein markanter, etwa fünfzig Meter hoher Felsturm und gilt als Symbol des sächsischen Bergsteigens. Er erhebt sich rechtselbisch am oberen Rand des Elbtals zwischen Schmilka und Bad Schandau, mitten in den Schrammsteinen. Kaum ein anderer Gipfel der Sächsischen Schweiz ist so eng mit der Geschichte des Kletterns verbunden.
Der älteste Name, Butterweckfels, stammt von der Ähnlichkeit des Gipfelkopfs mit einem Brötchen, wenn man ihn vom anderen Elbufer betrachtet. Bauern aus der Gegend von Schöna und Reinhardtsdorf nannten ihn auch Mittagstein, da sein Schatten gegen Mittag genau hinter dem Turm verschwand und so als natürliche Sonnenuhr diente. Die Umgebung bietet typische Elbsandstein-Kulisse: schroffe Felstürme, tiefe Wälder und weite Blicke ins Elbtal, besonders reizvoll im Herbstnebel oder im Morgenlicht.
Wie man zum Gipfel gelangt
Praktische Informationen
Seit über hundert Jahren zieht der Teufelsturm die Elite der sächsischen Kletterer an - hier wurden Generation für Generation die Grenzen des Möglichen ausgelotet.