Die Sängerhöhe (497 m) ist ein kleiner, aber stimmungsvoller Gipfel im Zittauer Gebirge, der einst unter dem düsteren Namen Unglücksstein bekannt war. Sein bewaldeter Felsgipfel birgt eine spannende Geschichte und Ausblicke, die für seine bescheidene Höhe erstaunlich sind.
Der Berg ist der mittlere und zweithöchste Gipfel eines Rückens, der sich vom Ottoberg bis zum Kirschhügel erstreckt und größtenteils von Wiesenland geprägt ist. Der Gipfel der Sängerhöhe selbst sowie das benachbarte Pfarrbachtal sind dagegen bewaldet, was der Gegend einen ruhigen, waldigen Charakter verleiht. Gebildet wird der Gipfel von rund 20 m hohen, teils liegenden Säulen aus hornblendeführendem Nephelinbasalt - Überbleibsel eines Steinbruchs aus dem 19. Jahrhundert. Südöstlich des Gipfels befindet sich am Waldrand ein Aussichtspunkt mit Blick auf das Waltersdorfer Tal und das Zittauer Gebirge. Im Herbst und Winter, wenn das Laub fällt, öffnet sich die Aussicht noch weiter.
Aufstieg zum Gipfel
Praktische Informationen
Der alte Name Unglücksstein geht auf eine Sage zurück, nach der eine Magd von den Felsen stürzte, als sie eine entlaufene Ziege zurückholen wollte. Der heutige Name Sängerhöhe entstand, nachdem seit Mitte des 19. Jahrhunderts Gesangsaufführungen auf der Kuppe stattfanden.