Der Ottoberg (520,7 m ü. NN) ist ein bescheidener, aber geologisch spannender Berg am Nordfuß des Zittauer Gebirges, im Waltersdorfer Ortsteil von Großschönau. Ein ruhiger Ort für alle, die eine kurze, unkomplizierte Wanderung abseits des Trubels suchen und dabei einen Blick in die vulkanische Vergangenheit der Region werfen möchten.
Der Gipfel erhebt sich aus einem sanften, von Wiesen geprägten Geländerücken in SSW-NNE-Richtung. Seine Schartenhöhe liegt unter einem Meter, weshalb er kaum morphologisch hervortritt. Zwei kleine Bäche, der Pfarrbach und das Kohlflüßchen, umfließen den Berg im Norden, Süden und Osten und münden schließlich in den Waltersdorfer Dorfbach. Im Frühling und Sommer verleihen die umliegenden Wiesen der Landschaft einen idyllischen, ländlichen Charakter, typisch für das Vorland des Zittauer Gebirges, während im Herbst und Winter eine ruhige, beschauliche Stimmung vorherrscht - ideal für einen kurzen Spaziergang.
Wie erreicht man den Gipfel
Praktische Informationen
Der Ottoberg ist der Rest eines tertiären Vulkans aus der Zeit vor rund 30 Millionen Jahren, und sein Name geht auf den einstigen Waltersdorfer Gutsbesitzer Hans Otto zurück.