Der Hochwald ist einer der höchsten Gipfel des Zittauer Gebirges und thront breit und markant direkt an der deutsch-tschechischen Grenze. Kein Wunder, dass er den Beinamen 'Aussichtsturm des Zittauer Gebirges' trägt — die Rundumsicht von hier ist schlichtweg großartig.
Der Berg besitzt zwei Kuppen: den südlichen Hauptgipfel, über den die Staatsgrenze verläuft, und den 743,8 m hohen Nordgipfel mit dem imposanten 25 Meter hohen steinernen Hochwaldturm aus dem Jahr 1892. Von der oberen Terrasse der Hochwaldbaude schweift der Blick ungehindert nach Osten, Süden und Westen — bei guter Sicht bis zum Riesengebirge mit der Schneekoppe, zum Jeschken, ins Isergebirge und zur Sächsischen Schweiz. Vom Turm selbst sind Töpfer, Oybin, Lausche und viele weitere Gipfel des Zittauer Gebirges zu erkennen. Im Herbst leuchten die Wälder in warmen Farben, im Winter liegt hier oben eine besondere Ruhe.
Wege zum GipfelDer Hochwaldturm wurde am 14. September 1892 vom Vorsitzenden des Gebirgsvereins Globus, Oskar Friedrich, feierlich eingeweiht — und steht seitdem als steinernes Wahrzeichen des Zittauer Gebirges auf dem Nordgipfel.