Der Johannisstein ist ein stilles Kleinod direkt an der tschechisch-deutschen Grenze im Lausitzer Gebirge — eine Kette basaltischer Felsformationen, Überreste einer alten vulkanischen Felsmauer, versteckt in den Wäldern nahe dem Dorf Valy. Ein Ort für alle, die Geologie und Geschichte genauso schätzen wie einen schönen Waldweg.
Die Felsen erheben sich auf einer Höhe zwischen 587 und 604 m ü. NN und bilden eine markante, unterbrochene Mauer aus Steinsäulen — Überbleibsel eines nephelin-feldspatbasaltischen Ganges von rund 700 Metern Länge. Die Umgebung ist ruhig und bewaldet, Teil des Lausitzer Kamms, und die Staatsgrenze verläuft buchstäblich mitten durch das Gebiet — einer der höheren Felsen liegt bereits auf sächsischer Seite, nahe dem Ortsteil Hain. Im Sommer lockt ein schattiger Waldspaziergang, im Herbst und Winter bekommt der Ort etwas Geheimnisvolles, fast Verwunschenes.
Wie man den Gipfel erreichtInteressant: Bereits 1881 entstand hier die erste Berghütte, ein Jahr später kam eine Aussichtsplattform hinzu — dieser stille Grenzort zieht also seit über einem Jahrhundert Wanderer an.