Der Kleiner Schöber ist ein markanter Phonolith-Grat im Lausitzer Gebirge, der sich auf 659 m Höhe erhebt, nur 1,5 km südwestlich von Jedlová. Ein kompakter, aber lohnender Gipfel für alle, die nackten Fels, eine versteckte Höhle und ein Stück lokale Legende suchen.
Der felsige Gipfel besteht aus einer freiliegenden Phonolithwand mit unregelmäßiger säulenartiger Absonderung, die schräg geneigt ist und an der Südostseite eindrucksvolle Überhänge bildet. In der Flanke des Gipfelfelsens verbirgt sich eine schräge Spalte, bekannt als Komora-Höhle — ursprünglich benannt nach dem Einsiedler Fridolín Rauch, der hier einst lebte. Vom höchsten Felsen aus ist bei guter Sicht der Stausee Chřibská zu erkennen. Die Gipfelfelsen sind größtenteils bewaldet, was die Aussicht einschränkt, außer auf das nahe gelegene Jedlová. Interessant: Der Grat, der in Richtung Jedlová verläuft, bildet hier die Hauptwasserscheide zwischen Ostsee und Nordsee. Von Nordwesten betrachtet erinnert das Bergprofil an ein menschliches Gesicht, weshalb er manchmal Gesichtsberg oder Riesenberg genannt wird.
Wie man den Gipfel erreichtWissenswert: Das ungewöhnliche, gesichtsähnliche Profil des Berges, besonders gut von Nordwesten sichtbar, verlieh ihm die volkstümlichen Beinamen Gesichtsberg und Riesenberg, die bei einheimischen Wanderern bis heute gebräuchlich sind.