Die Barbarine ist der bekannteste freistehende Felsen im deutschen Elbsandsteingebirge und ein echtes Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz. Die 42,7 m hohe Felsnadel zog einst Kletterer aus ganz Europa an — heute lässt sie sich nur noch von unten bewundern.
Die Barbarine liegt im Massiv des Pfaffensteins, oberhalb des Ortsteils Pfaffendorf bei Königstein. Sie ragt spektakulär aus der Südostflanke des Massivs empor und prägt eine der markantesten Silhouetten der Region. Die Umgebung bietet klassische Sächsische-Schweiz-Landschaft — Sandsteintürme, Kiefernwälder und weite Ausblicke bis zur Festung Königstein. Besonders eindrucksvoll wirkt der Fels im weichen Licht des Frühlings- oder Herbstmorgens, und im Winter, mit Schnee bedeckt, verwandelt er sich in eine fast märchenhafte Kulisse. Ein Ort, den man vor allem wegen der Aussicht und für Fotos besucht, nicht zum Klettern.
Wie man zum Gipfel kommt
Praktische Informationen
Der Sage nach ist die Barbarine eine versteinerte Jungfrau, die von ihrer streng gläubigen Mutter bestraft wurde — daher ihr Name. Erstbesteiger waren 1905 Rudolf Fehrmann und der US-Amerikaner Oliver Perry-Smith, und auch der berühmte Radrennfahrer Täve Schur zählte 1956 zu ihren Bezwingern.