Die Burg Dohna in der sächsischen Stadt Dohna ist ein geschichtsträchtiger Ort, dessen Vergangenheit eng mit dem Ringen zwischen dem Heiligen Römischen Reich und dem Königreich Böhmen verwoben ist. Ein lohnenswertes Ziel für alle, die abseits der bekannten Ausflugsziele Sachsens auf Entdeckungsreise gehen möchten.
Die Burg liegt erhöht über der Stadt und vermittelt eine ruhige, beschauliche Atmosphäre, fernab vom Trubel der bekannteren Burgen der Sächsischen Schweiz. Im Frühling und Sommer laden die umliegenden Hügel zu entspannten Spaziergängen ein, im Herbst verzaubert das Tal mit warmen Farben — ein idealer Ort, um eine kurze Wanderung mit einem Stück mittelalterlicher Geschichte zu verbinden.
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Praktische Informationen
Interessant: Dohna war einst ein böhmisches Lehen innerhalb des Reiches — eine Ausnahmesituation, die sonst nicht einmal der Kaiser selbst innehatte. Hier ließ Herzog Soběslav I. seinen eigenen Neffen Břetislav gefangen setzen, ein düsteres Kapitel böhmischer Dynastiegeschichte.