Der Skośny Żleb ist eine wilde, wenig bekannte Rinne an den Nordhängen des Długi Giewont in der Westtatra. Ein Ort für alle, die abseits markierter Wege etwas suchen - raues Gelände, Stille und Spuren früherer Bergsteigerrouten.
Die Rinne bildet die obere Fortsetzung des Dolina Sucha und steigt in südöstlicher Richtung zur Wand der Turnia nad Białem und der Wyżnie Wrótka an. Rechts wird sie vom bewaldeten Suchy Grzbiet begrenzt, der sie vom Potargany Żleb trennt, links von den Hängen der Turnia nad Białem, von wo zwei grasige Querungen herabführen: die schmalere Górny Zachód und die breitere Dolny Zachód, stellenweise über 100 Meter breit, auf der bis in die 1930er Jahre Schafe weideten. Der obere Teil der Rinne ist grasbewachsen, und die beiden sich verzweigenden Rinnenarme bilden eine trichterförmige Erweiterung. Im Winter gehen hier Lawinen nieder, was dem Ort einen rauen, gefährlichen Charakter verleiht.
Früher führte einer der Bergsteigerwege zum Długi Giewont entlang des Skośny Żleb, beschrieben von Mariusz Zaruski in seinem Werk Na bezdrożach tatrzańskich. Giewont - er schrieb von einem Pfad, der an einer grasigen, sumpfigen Ebene abbrach, von wo sich ein breiter Korridor zum Grat nahe der Szeroki Karb öffnete.
Praktische InformationenAuf den Geoportal-Karten trägt die Rinne den Namen Świstówka, eine Erinnerung an den wilden, ursprünglichen Charakter dieses Ortes.