Der Zlatý vrch ist eines der eindrucksvollsten geologischen Naturdenkmäler Nordböhmens — ein ehemaliger Basaltsteinbruch mit einigen der längsten Basaltorgeln des Landes. Die Säulen aus olivinischem Basalt erreichen hier eine beeindruckende Länge von bis zu 30 Metern und sind damit bis zu zweieinhalbmal länger als die der bekannteren Herrnhausfelsen (Panská skála) bei Kamenický Šenov.
Der 656,6 m hohe Berg liegt im westlichen Teil des Lausitzer Gebirges und besticht durch seinen wilden, ursprünglichen Charakter. Die freigelegte Steinbruchwand wirkt besonders eindrucksvoll im flachen Nachmittagslicht, das die perfekte Säulenstruktur des Gesteins betont. Die Hänge bedeckt ein lichter, rund 120 Jahre alter Buchenwald mit Bergahorn und Esche, in dessen Unterwuchs über 70 Pflanzenarten gedeihen, darunter das Bingelkraut und die Neunblättrige Zahnwurz. Im Frühling und Herbst entfaltet der Ort eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre.
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Praktische Hinweise
Übrigens: Die außergewöhnlich widerstandsfähigen Basaltsäulen aus diesem Steinbruch sollen einst sogar beim Bau von Meeresdeichen in den Niederlanden verwendet worden sein.