Die Böhmische Schweiz ist ein Naturwunder der besonderen Art: ein Labyrinth aus Sandsteintürmen, Felsen, Schluchten und Steinbrücken direkt an der deutsch-tschechischen Grenze. Das bekannteste Wahrzeichen ist das Prebischtor, das größte natürliche Sandsteintor Europas — ein Anblick, den man so schnell nicht vergisst. Zusammen mit dem benachbarten Nationalpark Sächsische Schweiz bildet diese Region eine der bedeutendsten Sandsteinlandschaften Europas.
Auf gerade einmal 79 km² steckt unglaublich viel Abwechslung: tiefe Flusstäler der Kamenice und Křinice, senkrechte Sandsteinwände, geheimnisvolle feuchte Klammen mit Hunderten von Moos- und Flechtenarten und weitläufige Felsenstädte. 97 % des Parks sind bewaldet. Im Frühjahr erwachen die Schluchten in sattem Grün, im Sommer spenden die tiefen Täler angenehme Kühle, der Herbst taucht die Felsen in warme Goldtöne, und im Winter verleiht Schnee den Sandsteinformationen eine fast magische Stimmung.
Anreise und ZugangswegeDie Böhmische Schweiz beherbergt die größte Wanderfalken-Population Mitteleuropas — und die geschichteten Sandsteinwände erzählen von einem Urmeer, das diese Landschaft vor rund 90 Millionen Jahren bedeckte.