Jeleni Žleb ist eine breite, sanfte Rinne in der Westtatra, die sich durch ihre leichte Begehbarkeit von den sonst wilden und anspruchsvollen umliegenden Graten abhebt. Ein idealer Ort für alle, die Bergwildnis erleben möchten, ohne technische Schwierigkeiten in Kauf nehmen zu müssen.
Die Rinne fällt vom Sattel Niżnia Sucha Przełęcz in Richtung Wielka Rówień ab, im südöstlichen Teil des Tals Dolina Strążyska. Im Süden wird sie vom Grat Jeleni Grzbiet begrenzt, im Norden vom Koński Grzbiet, von dem kleine Felswände mit einer Höhe von bis zu mehreren Dutzend Metern abfallen. Im oberen Teil teilt ein kurzer, felsiger Nebengrat, der von den Klasztory abzweigt, die Rinne in zwei Arme. Die Hänge sind in den unteren Bereichen bewaldet und werden nach oben hin zunehmend felsiger - im Sommer grün und schattig, im Winter still und verschneit, wobei Wintertouren erhöhte Vorsicht erfordern. Besonders angenehm ist, dass die Rinne flach eingeschnitten und frei von dichtem Latschengebüsch ist, das viele Nachbargrate erschwert.
AnfahrtDer Name der Rinne stammt, ebenso wie die der benachbarten Jeleni Grzbiet, Sarni Grzbiet und Sarnia Skała, vom reichen Wildbestand in der Gegend. Genau hier wurde ein seltener Vorfall beobachtet - Spuren zeigten, dass ein Bär einen Hirsch zwischen den Felsen zur Strecke gebracht hatte.