Der Sonneberg, auch Buchberg genannt, ist ein unscheinbarer, aber spannender Berg in der Oberlausitz, direkt an der Grenze zu Tschechien. Mit nur 401 Metern Höhe birgt er eine geologische Besonderheit — einen Gipfel aus Nephelinbasalt, entstanden aus einstiger Vulkanlava.
Der Berg ist dicht bewaldet, geprägt von Rotbuchen, die ihm seinen zweiten Namen geben. Auf der abgeflachten Kuppe liegen vereinzelt Granodiorit-Blöcke, und ganz in der Nähe, auf einer benachbarten Erhebung, zeigt ein alter Steinbruch eindrucksvolle Basaltsäulen — Zeugen tertiärer Vulkantätigkeit vor Millionen Jahren. Der wassergefüllte Steinbruch ähnelt einem kleinen Kratersee und ist einer der reizvollsten Punkte der Tour. Die Umgebung strahlt eine ruhige, waldige Stimmung aus, ideal für einen entschleunigten Spaziergang abseits der Massen — besonders schön im Herbst, wenn der Buchenwald sich golden färbt.
Wie man den Gipfel erreicht
Praktische Informationen
Interessant: Der Name Sonneberg soll daher rühren, dass die Sonne in diesem Waldwinkel spät über den Wipfeln unterging — so nannten es einst die Neusiedler des Ortsteils.