Das Güttlerbüschl ist eine kleine, aber ausgesprochen spannende Erhebung im Oberlausitzer Bergland, bekannt für seine mysteriöse Granit-Felsformation, die als 'Thors Amboss' bezeichnet wird. Auf nur einem Hektar lichten Laubwaldes türmen sich Findlinge in geologisch einmaliger Konzentration und eigenartiger Form - manche Forscher vermuten darin ein prähistorisches Sonnenobservatorium oder sogar ein Großsteingrab.
Der Berg liegt nördlich der Spree, umgeben von Äckern und Wiesen, und bildet den südöstlichen Ausläufer des höheren Hahneberges. Der lichte Wald verleiht dem Ort zu jeder Jahreszeit eine ruhige, fast geheimnisvolle Atmosphäre - im Frühling und Sommer sattes Grün rund um die grauen Granitblöcke, im Herbst buntes Laub, das die Kulisse noch stimmungsvoller macht. Ein Ort für Naturliebhaber ebenso wie für alle, die sich für Archäoastronomie interessieren.
Anfahrt zum Gipfel
Praktische Informationen
Manche Forscher vermuten, dass die Steine bewusst so aufgetürmt wurden, dass zwei Löcher zur Sonnenbeobachtung entstanden - ähnlich der berühmten Himmelsscheibe von Nebra. Andere sehen darin die Reste eines rund 5.000 Jahre alten jungsteinzeitlichen Grabes.