Der Kuhberg ist ein unscheinbarer, aber charaktervoller Berg im Lausitzer Bergland mit 433,6 Metern Höhe, nordwestlich von Dürrhennersdorf gelegen. Wer eine ruhige Waldwanderung mit interessanten geologischen Details sucht, findet hier genau das Richtige.
Der Berg überragt das südlich und südwestlich angrenzende Muldental des Schönbacher Wassers mit den Schewitzer Teichen um etwa 80 Meter. Wie beim benachbarten Hutberg und den Steinklunsen zeigt der Südhang des Kuhbergs eine markante Geländetreppung — ein typisches Merkmal der Gesteinsstruktur dieser Region. Im Gegensatz zu den Steinklunsen (437 m) fehlen dem Kuhberg jedoch die markanten Klippen. An den Hängen finden sich verteilte Granodioritblöcke, von denen einige entlang der ehemaligen Grenze zwischen dem Dürrhennersdorfer Bauernwald und dem Löbauer Stadtwald zu einem Steinrücken aufgetürmt wurden. Im Bereich des ehemaligen Stadtwaldes dominiert Fichtenforst, teils gemischt mit Lärchen und Kiefern, während die früheren Bauernwälder einen Laubmischwald mit dichter Strauchschicht aufweisen — ein reizvoller Kontrast beim Durchwandern.
Wie man den Gipfel erreichtEin spannendes Detail für Naturfreunde: Fast überall an den Hängen zeigt das verwitterte Granodiorit-Material seine Spuren im Boden — verschieden stark podsolierte Braunerden zeugen von der langen geologischen Geschichte dieses stillen Waldbergs.