Der Kottmar (582 m ü. NHN) ist ein erloschener Vulkan im Lausitzer Bergland — ein Berg mit Geschichte, Mythen und einer geographischen Besonderheit, die ihn von vielen anderen Gipfeln der Region abhebt. Wer hier wandert, spürt die ruhige, fast magische Atmosphäre der Oberlausitz.
Der Berg besteht aus Phonolith, einem vulkanischen Ergussgestein, und seine bewaldeten Hänge bieten zu jeder Jahreszeit ein anderes Bild. Im Sommer spenden Buchen und Mischwälder angenehmen Schatten, im Herbst leuchten die Hänge in warmen Goldtönen. Im Winter verwandelt sich der Kottmar in ein lokales Wintersportzentrum: Die Kottmarschanzen bestehen seit den 1960er Jahren und wurden 2004 vom Ski-Club Kottmar erneuert. Das Gelände ist sanft und eignet sich bestens für Familien.
AufstiegsmöglichkeitenDer Kottmar liegt auf der Nordsee-Ostsee-Wasserscheide: Wasser, das nach Westen fließt, gelangt über die Spree in die Nordsee, Wasser Richtung Osten über Lausitzer Neiße und Oder in die Ostsee. Wer am richtigen Punkt steht, steht gleichzeitig an der Grenze zweier Meere.