Der Große Stein (471 m ü. NHN) ist einer der markantesten Phonolithberge der Östlichen Oberlausitz – kompakt, felsig und mit echtem Bergcharakter. Zwei Felsgipfel, ein weiter Rundblick ins Oberlausitzer Bergland und eine bemerkenswerte Schutzgeschichte machen ihn zu einem lohnenden Ausflugsziel für Wanderer jeden Alters.
Die vulkanische Entstehungsgeschichte – Aschetuffe, Basalthang und aufgeschobene Phonolithplatten – sorgt für eine überraschend abwechslungsreiche Vegetation. An den Süd- und Osthängen blühen seltene Silberdisteln und Feld-Kranzenzian, auf dem Felsgipfel gedeihen Kleinfarne wie der Nordische Streifenfarn. Der lichte Birkenbestand am oberen Hang wächst dort seit etwa 1920. Im Frühling leuchten die Magerrasen bunt, im Herbst setzen die Birken golden Akzente – und der Gipfel ist zu jeder Jahreszeit ruhig und unaufdringlich schön.
So erreicht man den GipfelDer kleinere Gipfel heißt 'Goethekopf', weil seine Silhouette dem Gesichtsprofil Goethes ähnelt. Anfang der 1960er-Jahre riss ein Blitz die steinerne 'Nase' ab – Spitzkunnersdorfer Heimatfreunde zementierten sie kurzerhand wieder an ihren Platz zurück.