Der Hutberg bei Oderwitz ist ein kleiner, aber geologisch spannender Berg, der sich rund 100 Meter über das Tal des Landwassers erhebt. Seine bescheidene Höhe von 405,2 Metern täuscht über eine bewegte vulkanische Vergangenheit hinweg, die sich beim genauen Hinsehen offenbart.
Die Kuppe ist nur wenig bewaldet, was schöne freie Blicke über das Oderwitzer Becken ermöglicht. Besonders eindrucksvoll sind die senkrechten Säulen aus Nephelinbasanit, Zeugen vulkanischen Ursprungs, die durch Verwitterung teilweise zerbrochen sind und markante Geröllhalden aus runden Basaltkugeln gebildet haben. Zusammen mit dem nahezu gleich hohen, südöstlich gelegenen Pferdeberg bildet der Hutberg eine zusammenhängende Basaltdecke — ein lohnendes Ziel für alle, die sich für Geologie begeistern, und ein angenehmer, unanstrengender Spaziergang zu jeder Jahreszeit.
Wie man den Gipfel erreicht
Praktische Hinweise
Der Name Hutberg, ein in Deutschland recht häufiger Bergname, geht vermutlich auf Hüteberg zurück und deutet auf eine frühere Nutzung als Viehweide hin.