Der Scheibeberg ist ein bescheidener, aber spannender Berg in der Östlichen Oberlausitz, der sich über dem Mandautal erhebt. Bewaldet und ohne spektakuläre Gipfelaussicht, bietet er dennoch faszinierende Geologie und überraschend reiche Flora.
Der Berg zieht sich über anderthalb Kilometer und gliedert sich in drei breite Kuppen, deren höchste die Rudolfshöhe ist, markiert durch einen behauenen Sandsteinblock mit der Inschrift 'Rudolfs Höhe 1907'. Der Osthang wird von einem großen, weithin sichtbaren Steinbruch geprägt, der bis heute betrieben wird. Im Sommer spendet der Fichtenwald angenehmen Schatten, im Frühling und Frühsommer blühen an den Südhängen zehn Orchideenarten und seltene Trockenrasenpflanzen. Ein ruhiger, wenig besuchter Ort für alle, die abseits überlaufener Wege wandern möchten.
Wie man den Gipfel erreicht
Praktische Informationen
Zwischen 1928 und 1942 erfasste der Hobbyforscher Oskar Mießler auf drei Quadratkilometern 400 Blütenpflanzenarten, und 2004 wurden hier seltene Minerale wie Hyalith und Aragonit entdeckt.