Die Steinklunsen sind eine bescheidene, aber charaktervolle Erhebung in der Oberlausitz, versteckt im Großen Wald zwischen Beiersdorfer Wasser und Flössel, südlich von Beiersdorf. Highlight ist die nach Norden ausgerichtete Felswand, etwa 40 Meter lang und bis zu 4 Meter hoch - klein, aber mit echtem Fels-Charme.
Das Landschaftsbild wird von Fichtenforst geprägt, ähnlich wie am nahen Hahneberg. Am Südwesthang zeigt sich die typische Hangtreppung - ein Wechsel von flacheren und steileren Abschnitten, der dem Gelände eine reizvolle Struktur verleiht. Am steilen Südhang fallen zudem markante Felsblöcke mit bis zu 5 Metern Kantenlänge auf, die weit aus dem Boden herausragen. Früher wuchs auf dem Gipfel sogar Arnika, heute eher selten anzutreffen, aber ein schöner Hinweis auf die frühere Naturvielfalt. Die stille Fichtenwaldlandschaft macht die Steinklunsen zu einem ruhigen Ausflugsziel zu jeder Jahreszeit, ideal für alle, die abseits der Touristenpfade wandern möchten.
Anfahrt zum GipfelDer Name Steinklunsen (früher Beiersdorfer Hain oder Hain Steinklausen) verweist auf gespaltene Felsen - ähnliche Namen finden sich auch andernorts in der Oberlausitz, etwa die Nonnenklunsen im Zittauer Gebirge. Einer Sage nach soll der Rittergutsbesitzer von Beiersdorf hier eine Wette um ein Paar Stiefel gegen seinen Oppacher Nachbarn verloren haben - daher der alte Name 'Stiefelbusch'.