Der Hahneberg (410 m ü. NHN) ist ein ruhiger, bewaldeter Granodiorit-Rücken nördlich von Neusalza-Spremberg im Landkreis Görlitz — ein stilles Fleckchen Oberlausitz, das mit seiner ursprünglichen Waldatmosphäre und markanten Felsformationen überrascht.
Der Gipfelbereich ist plateauartig und überragt das Spreetal um fast 100 Meter. An der Südwestseite des Plateaus sitzt eine bereits stark verwitterte, rund 4 Meter breite und 2 Meter hohe Klippe, umgeben von mächtigen Granitblöcken mit bis zu 3 Metern Kantenlänge. Das Waldbild wird von Fichtenforst geprägt, doch am Westhang hat sich ursprünglicher Stieleichen-Birkenwald erhalten — ein kleines Stück wilde Natur mitten im Forst. Im Frühling duftet es nach Harz und frischem Grün, im Herbst leuchten die Laubkronen golden. Auf dem südöstlichen Ausläufer des Hahneberges sticht die bewaldete Anhöhe Güttlerbüschl mit ihrer markanten Gipfelklippe inmitten von Wiesen- und Weideflächen hervor.
AufstiegsmöglichkeitenDer Name 'Hahneberg' leitet sich vom mitteldeutschen 'hagen' bzw. 'hain' für Buschwald oder Gehölz ab — ein sprachliches Zeugnis dafür, dass dieser Wald seit Jahrhunderten fest in der sorbisch-lausitzischen Kulturlandschaft verwurzelt ist.