Hoch über den Dächern von Pirna thront Schloss Sonnenstein auf einem Felsplateau rund 70 Meter über der Elbe — ein Ort, der Jahrhunderte der Geschichte in sich trägt und gleichzeitig mit seinen restaurierten Terrassengärten und Bastionen zu einem entspannten Spaziergang einlädt. Wer hierherkommt, erlebt mittelalterliche Festungsarchitektur, einen bewegenden Gedenkort und einen der schönsten Aussichtspunkte der Sächsischen Schweiz in einem.
Die Atmosphäre auf dem Schlossberg ist zu jeder Jahreszeit besonders: Im Frühling blühen die seit 2012 wieder zugänglichen Terrassengärten auf, im Sommer spenden die alten Mauern angenehmen Schatten, und im Herbst leuchten die Wälder rund um die grauen Bastionen in warmen Farben. Das Gelände ist weitgehend eben und gut befestigt, sodass es sich auch für Familien mit Kindern und weniger geübte Besucher bestens eignet. Der Ausblick auf die Elbtal und die Tafelberge der Sächsischen Schweiz ist schlicht beeindruckend.
Anreise und ZugängeKaum zu glauben, aber genau hier unterzeichnete Kaiser Karl IV. im Jahr 1372 den Pirnaer Vertrag zur Grenzregelung zwischen Böhmen und der Mark Meißen — ein Vorläufer der heutigen deutsch-tschechischen Grenze, der bis heute nachwirkt.