Bei der Kirche von Hainewalde in der Oberlausitz steht dieses barocke Grabgebäude, das im Volksmund einst 'Unruhe' oder 'Ungeduld' genannt wurde - ein kleines, aber überraschend reich verziertes Bauwerk mit spannender Geschichte.
Die Gruft liegt eingebettet in die sanfte Hügellandschaft der Oberlausitz, direkt am Kirchgelände. Es ist kein Wanderziel im klassischen Sinn, aber ein lohnender Abstecher für alle, die auf einer Tour durch die Region unterwegs sind und Lust auf ein Stück Barockgeschichte haben. Im Sommer wirkt der Ort ruhig und beschaulich, im Herbst und Winter bekommt die verwitterte Sandsteinfassade mit den zahlreichen Statuen eine besonders eindrucksvolle, fast schwermütige Stimmung.
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Praktische Informationen
Übrigens: Manche in den Inschriften erwähnten Personen, etwa Dorothea Schlechtowa von Kevytkau, wurden bis heute nicht in den Grabkammern gefunden.