Der Olbersdorfer See ist die größte Wasserfläche rund um Zittau — und seine Geschichte ist alles andere als gewöhnlich. Wo einst Braunkohle abgebaut wurde, laden heute klares Wasser und feine Strände zum Baden und Entspannen ein.
Eingebettet in die sanfte Hügellandschaft am Fuße des Zittauer Gebirges, wirkt der See an sonnigen Sommertagen fast mediterran. Im Sommer herrscht buntes Treiben: Schwimmer, Surfer, Beachvolleyballer und Triathleten teilen sich das Ufer, während es in der ruhigeren Jahreszeit ein friedlicher Ort für ausgedehnte Spaziergänge wird. Mit einer Tiefe von bis zu 40 Metern besitzt das Wasser einen intensiven, tiefblauen Farbton, der viele Erstbesucher überrascht.
Wie man hinkommt
Praktische Informationen
Übrigens: Dort, wo heute das Wasser glitzert, stand einst eine historische Kirche, die 1986 für die Erweiterung des Tagebaus gesprengt wurde. Eine Tafel und das eiserne Turmkreuz erinnern noch heute daran — gut sichtbar von der Kirchbergaussicht aus.