Der Ameisenberg ist ein flachkegeliger, komplett bewaldeter Berg im nördlichen Zittauer Gebirge, der mit seinen markanten Sandsteinformationen begeistert. Zwischen Wald und Fels verbirgt sich hier auch eine alte Sage von Riesen, die in Ameisen verwandelt wurden — ein lohnendes Ziel für alle, die Natur und Geschichten gleichermaßen schätzen.
Der gesamte Gipfelbereich ist von Wald bedeckt, geprägt von zahlreichen Sandsteinformationen, besonders an der Ostseite und im Gipfelbereich — darunter Bastei, Wilde Mauer und Robertfelsen. Die steilabfallende Ostseite bildet einen tiefen Taleinschnitt zum Töpfer, durch den die Zittauer Schmalspurbahn sowie die Straße von Olbersdorf nach Oybin führen. Im Frühling und Sommer wirkt der Wald besonders üppig, im Herbst setzen die Felsen reizvolle Akzente vor buntem Laub, und im Winter laden ruhige, verschneite Wege zu stillen Wanderungen ein.
Wie man zum Gipfel kommt
Praktische Informationen
Der Sage nach lebte am Fuße des Berges ein wildes Riesengeschlecht, das die Bevölkerung tyrannisierte, bis ein frommer Einsiedler die Riesen zu Pfingsten in Ameisen verwandelte — daher der Name des Berges.