Die Kyjovská přehrada ist ein kleiner Stausee, versteckt in einem engen Tal genau dort, wo das Lausitzer Gebirge auf die Böhmische Schweiz trifft. Ein Ort, an dem man an einem heißen Sommertag am liebsten sofort ins Wasser springen möchte.
Der etwa 2 Hektar große Stausee liegt auf rund 390 m Höhe am Zusammenfluss des Sýrový-Bachs mit einem namenlosen Zufluss. Im Sommer ist hier einiges los — Einheimische und Besucher aus dem In- und Ausland kommen zum Baden, und ein Imbissstand sorgt für Erfrischung am Ufer. Im Frühling lässt sich gelegentlich ein Schwarzstorch blicken, während im Wasser Bachforellen, Regenbogenforellen, Bachsaiblinge, Karpfen, Schleien und andere Fische leben. Außerhalb der Hauptsaison wird es hier still und beschaulich — die bewaldeten Hänge spiegeln sich in der ruhigen Wasseroberfläche, ein schöner Zwischenstopp auf einer längeren Waldwanderung.
Anreise
Praktische Informationen
Wissenswert: Die ursprüngliche Staumauer an dieser Stelle brach 1971 bei einem sintflutartigen Regen. Sie wurde wieder aufgebaut, doch der heutige Wasserspiegel liegt etwa 2 Meter niedriger als früher.