Das Strążyska-Tal gehört zu den schönsten und meistbesuchten Tälern der Westlichen Tatra — grün, lebendig und voller Charakter. Ein rauschender Gebirgsbach, markante Felsformationen, die aus dem Wald hervorragen, und ein Wanderweg hinauf zum Wahrzeichen Giewont machen dieses Tal zu einem absoluten Highlight rund um Zakopane.
Das Tal erstreckt sich über etwa 3 km Länge bei einer Fläche von rund 4 km². Der Strążyski-Bach begleitet den Weg durch die Talsohle, während die steilen Hänge dichten Wald tragen, aus dem sich markante Felsgebilde erheben — darunter die Strążyskie Schlote, die Hüte und der Schwarze Turm. Im Frühling und Sommer strahlt das Tal in sattem Grün, im Herbst leuchtet der Buchen- und Tannenwald in warmen Farben. Etwa 0,5 km vom Eingang entfernt passiert man die Lichtung Młyniska mit dem Forsthaus des Tatra-Nationalparks. Weiter oben liegt die Strążyska-Lichtung — ein natürlicher Wegkreuzungspunkt mit einem saisonalen Imbissstand, zwei Schäferhütten und einem großen Felsblock, den frühere Wanderer den Sphinx nannten. Ein idealer Rastplatz vor dem Aufstieg.
Anreise und ZugangswegeDer Name des Tals leitet sich vom Wort strąga im Podhale-Dialekt ab und bezeichnet einen Melchpferch für Schafe — ein Hinweis auf die reiche Weidevergangenheit des Tals. Der polnische Schriftsteller Józef Ignacy Kraszewski nannte es einst ein 'Land des Schweigens und des Träumens' — und trotz allem Trubel hat das Tal nichts von seiner Schönheit eingebüßt.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)