Das Tal 'Vordere Kupferschächte' — auf Polnisch Dolina Przednich Koperszadów — ist ein stilles, kaum bekanntes Seitental der Kežmarker Weißwassertal-Gruppe in den Tatra. Wer hier ankommt, erlebt einen einzigartigen Landschaftscharakter: sanfte, grasbedeckte Hänge, aus denen weiße Kalksteinfelsen herausragen — eher Belianische Tatra als Hohe Tatra, auch wenn das Tal administrativ zur Hohen Tatra zählt. Ein Ort für ruhige, naturnahe Wanderungen fernab des Trubels.
Der Talboden bildet die natürliche Grenze zwischen der Hohen Tatra und der Belianischen Tatra. Im oberen Teil öffnet sich das Tal zur flachen Bielska Równia, einer natürlichen Ruhestation vor dem Aufstieg zum Pass Przełęcz pod Kopą. Durch das Tal fließt der Potok spod Kopy — ein kleiner Gebirgsbach, der das Schmelzwasser der umliegenden Hänge sammelt. Im Frühling und Sommer dominieren satte Grüntöne, im Herbst verwandeln goldene Gräser das Tal in ein malerisches Panorama.
Anreise und ZugangswegeDer Name 'Kupferschächte' reicht bis ins Jahr 1435 zurück: Deutsche Bergleute aus der Zips förderten hier einst Kupfererz, und genau diese Geschichte steckt im Namen des Tals — ein stilles Denkmal einer längst vergangenen Bergbauära.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)