Der Tanečnice (599 m) ist einer der höchsten Berge im tschechischen Teil des Lausitzer Berglandes und liegt direkt an der Grenze zu Deutschland, unweit der sächsischen Stadt Sebnitz. Sein steinerner Aussichtsturm lockt seit über hundert Jahren mit einem der schönsten Rundblicke der Region.
Landschaftlich erinnert der Berg eher an die Sächsische Schweiz als an das typische Lausitzer Bergland — Felsen und dichter Wald prägen den Charakter des Gipfels. Im Sommer führen die Wege durch schattigen Wald, im Herbst leuchten die Hänge in bunten Farben, und an klaren Wintermorgen ragt der Turm oft aus einem Nebelmeer in den Tälern. Vom Turm aus schweift der Blick weit: im Süden über die Sächsisch-Böhmische Schweiz, im Osten zu den Kegelbergen des Lausitzer Gebirges, im Norden zu den Bergrücken des Oberlausitzer Berglandes mit dem Valtenberg-Massiv, im Westen über Sebnitz und den Ungerberg.
Wege zum Gipfel
Praktische Hinweise
Übrigens: Der allererste hölzerne Turm entstand schon 1885, wurde aber bereits ein Jahr später von einem Sturm zerstört — auch sein Nachfolger fiel 1903 einem Sturm zum Opfer, bevor 1904 der heutige, stabile Steinturm gebaut wurde.