Der Skoruśniak, auch Miętusi Skoruśniak genannt, ist ein langer, bewaldeter Höhenzug in der Reglenzone der Westtatra, der den unteren Teil des Tals Mała Łąka vom Tal Miętusia trennt. Ein Ort für alle, die abseits der Touristenströme Ruhe suchen, umgeben von Wald und Spuren alten Bergbaus.
Der Grat steigt allmählich vom Sattel Przysłop Miętusi (1187 m) über mehrere Erhebungen (1355 m, 1369 m, 1503 m) an und endet im Süden in einem Felsband namens Niedźwiedź. Die Westhänge fallen zu den Lichtungen Niżnia und Wyżnia Miętusia Równia ab, wo bis 1860 Eisenerz abgebaut wurde. Die steilen Osthänge fallen zur Wielka Polana Małołącka ab. Einst durch Beweidung stark erodiert, wurden die Hänge nach Eingliederung in den Tatra-Nationalpark wieder aufgeforstet; ein Sturm 1968 zerstörte den Baumbestand, der sich inzwischen erholt hat. So entstand eine dichte, stille Reglenlandschaft, besonders stimmungsvoll im nebligen Herbst oder unter winterlichem Schnee.
Wie man den Gipfel erreicht
Praktische Informationen
Interessant: Auf dem Skoruśniak wurde einst die in Polen seltene Sommerwurzart Storzan bezlistny (Epipogium aphyllum) nachgewiesen, ist an diesem Standort jedoch inzwischen ausgestorben.