Die Schwarze Koppe ist ein bescheidener, aber reizvoller Berg im Lausitzer Bergland, direkt an der Grenze zu Tschechien. Mit ihren 469,5 Metern wirkt sie unscheinbar, doch die bewaldeten Hänge und die Granodioritklippen am Gipfel machen sie zu einem lohnenden Ziel abseits der großen Wanderrouten.
Der Berg ist Teil des Schwarzen Busches, der zusammen mit dem Tännicht und dem Brandbusch den weitläufigen Grenzwald zwischen der Oberlausitz und Nordböhmen bildet. Der Gipfel gliedert sich in zwei Kuppen - die Hauptkuppe und einen niedrigeren, nördlich vorgelagerten Nebengipfel. Über den Berg verläuft die Wasserscheide zwischen den Einzugsgebieten von Spree und Sebnitz. Im Winter liegt hier oft Schnee, im Sommer spendet der dichte Wald angenehmen Schatten - ein ruhiger Ort abseits des Trubels.
Wie man zum Gipfel gelangt
Praktische Informationen
Kaum bekannt ist, dass hier in den 1930er Jahren Skisprünge von bis zu 30 Metern möglich waren - heute erinnern nur noch stille Spuren im Gelände und Erzählungen der Einheimischen an diese sportliche Vergangenheit.