Ein bescheidener, aber charmanter Berg am Rand des Lausitzer Berglands, direkt an der tschechischen Grenze — die Prinz-Friedrich-August-Höhe lockt seit über hundert Jahren Wanderer mit ihrem steinernen Aussichtsturm und der gemütlichen Bergbaude an. Ein ideales Ziel für eine leichte, familienfreundliche Wanderung mit weitem Blick über die Oberlausitz als Belohnung.
Der Berg erhebt sich über dem Dorf Neudorf, umgeben von Wald und Bächen — im Süden fließt der Sohlander Dorfbach, im Norden das Tännichtwasser. Umliegende Erhebungen wie Kinderberg, Fuchsberg, Schwarze Koppe und Barthelsberg formen die sanfte, hügelige Landschaft, typisch für die Region. Im Sommer ist es ein ruhiges grünes Wanderziel, im Herbst leuchten die Wälder golden, und im Winter lädt die Gegend — einst ein kleines Wintersportzentrum — noch immer zu verschneiten Spaziergängen ein. Von der Turmplattform reicht der Blick bis Obersohland, Neugrafenwalde, Schluckenau und zum Spitzberg.
Wie man den Gipfel erreichtDer Turm war lange namenlos, und die Baude hieß einst schlicht 'Grenzbaude' — erst durch die Sanierung erhielt sie ihren ursprünglichen Namen zurück, zu Ehren des sächsischen Prinzen Friedrich August, den sie bis heute trägt.