Östlich von Löbau erhebt sich der Schafberg, ein bewaldeter Gipfel von 450,5 Metern, der trotz seiner bescheidenen Höhe jede Menge Geschichte und Charakter zu bieten hat. Ein idealer Ausflug für alle, die eine entspannte Wanderung durch die vulkanisch geprägte Hügellandschaft der Oberlausitz suchen.
Gemeinsam mit dem benachbarten Löbauer Berg bildet der Schafberg ein vulkanisches Bergmassiv, typisch für diese hügelige Mittelgebirgslandschaft im Osten Sachsens. Der Gipfel ist mit einem Bergmischwald aus Stieleichen, Hainbuchen und Winterlinden bewachsen — im Frühling frisch grün, im Herbst goldgelb gefärbt und im Winter still und verschneit. Unterwegs stößt man auf die Reste eines rund 3000 Jahre alten bronzezeitlichen Ringwalles sowie auf die geheimnisvolle Felsformation Geldkeller, die einst zur Sonnenbeobachtung diente und heute Stoff zahlreicher Sagen liefert.
Wie erreicht man den Gipfel
Praktische Informationen
Bis 1850 diente der Schafberg als Weideplatz für Schafe und Rinder, daher der Name — heute hört man statt Schafgeblöke eher Vogelgezwitscher im ruhigen Mischwald der Oberlausitz.