Das Kloster Bârsana ist eines der beeindruckendsten religiösen Baudenkmäler Rumäniens — ein Meisterwerk traditioneller Holzarchitektur aus der Region Maramureș, überragt von einem schlanken, 57 Meter hohen Kirchturm. Wer hierher kommt, taucht in eine Welt ein, in der Zeit und Stille eine ganz eigene Sprache sprechen.
Das Kloster liegt im historischen Maramureș, an der ruhigen Iza-Tal, etwa 22 km südöstlich von Sighetu Marmației. Es befindet sich am Rand des Dorfes Bârsana, dort, wo sich die weiten Wiesen des Tals in Richtung Strămtura verengen. Eingebettet in sanfte bewaldete Hügel, zeigt sich das Ensemble je nach Jahreszeit in einem anderen Licht — saftig grün im Sommer, goldglänzend im Herbst und still verschneit im Winter. Die hier lebenden Nonnen verleihen dem Ort eine lebendige, herzliche Atmosphäre, die Pilger wie Reisende gleichermaßen berührt.
AnreiseDie Geschichte dieses Ortes reicht mindestens bis ins Jahr 1390 zurück, als in Dokumenten der Woiwodenfamilie Dragoș erstmals ein Kloster in der Nähe von Bârsana erwähnt wurde — damit zählt es zu den ältesten Klosterstätten ganz Maramureș'.